Kutschenfahren in der Stadt der Toten Carriage rides in the city of the dead

Wollen auch Sie den Spuren der Autorinnen Marliese Mendel und Alexandra Gruber, beschrieben in Ihrem Buch „50 Dinge die ein Wiener getan haben muss", (Pichler-Verlag) folgen? Dann sind Sie bei uns richtig, denn der Frank Wulf Fiakerbetrieb ist der einzige mit einer Lizenz für Rundfahrten auf dem Zentralfriedhof. Do you also want to follow in the footsteps of the authors Marliese Mendel and Alexandra Gruber, described in their book "50 Dinge die ein Wiener getan haben muss" (50 things a Viennese must have done), (Pichler-Verlag)? Then you've come to the right place, because the Frank Wulf Fiakerbetrieb is the only one with a licence for tours of the Central Cemetery.

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Hase
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Wir zeigen Ihnen einen der magischsten Orte Wiens – den Zentralfriedhof.
Frank Wulf hat als einziger Wiener Fiakerunternehmer die Lizenz für Rundfahrten auf dem Zentralfriedhof. Hier erwarten sie über tausend Ehrengräber, fantastische Jugendstil-Architektur, sowie eine herrliche Natur, die den Friedhof zu einem beliebten Naherholungsgebiet macht.
We show you one of the most magical places in Vienna – the Central Cemetery. Frank Wulf is the only Viennese hackney carriage operator licensed to give tours of the Central Cemetery. Here you can expect over a thousand graves of honour, fantastic Art Nouveau architecture, as well as beautiful nature, which makes the cemetery a popular recreational area.

„Es lebe der Zentralfriedhof"„Long live the central cemetery"

Der Wiener Zentralfriedhof wurde 1874 eröffnet und zählt mit einer Fläche von fast zweieinhalb Quadratkilometern und rund 330.000 Grabstellen mit rund drei Millionen Verstorbenen zu den größten Friedhofsanlagen Europas. Er wurde im Laufe seiner Geschichte insgesamt sieben Mal erweitert, zuletzt 1921. Zum Zeitpunkt seiner Eröffnung galt er als größter Europas. Nach der Anzahl der Bestatteten gilt dies bis heute; flächenmäßig größer sind hingegen der vier Quadratkilometer umfassende Friedhof Ohlsdorf in Hamburg und Brookwood Cemetery nahe London.

The Vienna Central Cemetery was opened in 1874 and is one of the largest cemeteries in Europe with an area of almost two and a half square kilometres and around 330,000 gravesites with around three million deceased. It has been extended seven times in the course of its history, most recently in 1921, and was considered the largest in Europe at the time of its opening. In terms of the number of buried, this is still true today; in terms of area, however, the four-square-kilometre Ohlsdorf Cemetery in Hamburg and Brookwood Cemetery near London are larger.

EhrengräberHonor graves

Durch das Hauptportal geht man geradeaus und hat den Blick auf die von einer großen Kuppel gekrönte Friedhofskirche zum heiligen Karl Borromäus. Zu beiden Seiten dieses Hauptweges findet man die wahrscheinlich größte Anlage von Ehrengräbern der Welt. Hier befinden sich unter anderem die Gräber Johann Strauss Vater und Sohn, Beethoven, Mozart (nur Denkmal), BrahmsSchubert, Hans MoserManfred Deix, Theo Lingen, Curd Jürgens Through the main portal, you walk straight ahead and have a view of the cemetery church of St. Charles Borromeo, crowned by a large dome. On both sides of this main path you will find what is probably the largest complex of graves of honour in the world. Here, among others, are the graves of Johann Strauss father and son, Beethoven, Mozart (only monument), Brahms, Schubert, Hans Moser, Manfred Deix, Theo Lingen, Curd Jürgens

Nach den schlichten und auf ein Minimum reduzierten „Sparbegräbnissen“ unter Kaiser Josef II. versuchte in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts das wohlhabende Bürgertum es den Adeligen gleichzutun und inszenierte prunkvolle Trauerfeiern und Begräbnisse. Der seither viel zitierte Begriff der „schönen Leich“ war geboren. Auch heute noch stößt die schöne Leich auf das Interesse der Wiener Bevölkerung, so sind Staatsbegräbnisse von Politikern sowie Beerdigungen von Persönlichkeiten aus anderen Schaffensbereichen für viele Menschen Anlass, diesen prominenten Verstorbenen eine letzte Ehre zu erweisen. Wird beispielsweise ein Bundespräsident beigesetzt, so ist die Straße, die vom Hauptportal zur Präsidentengruft führt und zu beiden Seiten von Ehrengräbergruppen flankiert wird, Schauplatz von langen Trauerzügen. Aber auch von Vertretern der zeitgenössischen Popkultur wird mitunter in großem Rahmen Abschied genommen: Im Februar 1998 wohnten der feierlichen Beisetzung von Popstar Falco in einem ehrenhalber gewidmeten Grab tausende Menschen bei. After the simple and minimised „savings funerals“ under Emperor Joseph II, in the second half of the 19th century the wealthy bourgeoisie tried to do the same as the aristocrats and staged ostentatious funeral ceremonies and burials. The much-quoted concept of the „schöne Leich“ was born. Even today, the „schöne Leich“ still attracts the interest of the Viennese population; state funerals of politicians as well as funerals of personalities from other creative fields are occasions for many people to pay their last respects to these prominent deceased. For example, when a Federal President is buried, the street leading from the main portal to the presidential tomb, flanked on both sides by groups of honourary graves, is the scene of long funeral processions. But representatives of contemporary pop culture are also sometimes bidden farewell on a grand scale: In February 1998, thousands of people attended the ceremonial burial of pop star Falco in a grave dedicated in honour.

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